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Arbeiten am Stauwehr Breisach am Oberrhein

Im November 2017 wurde eine Stahlbausanierung am Stauwehr Breisach am Oberrhein, direkt an der französischen Grenze in Angriff genommen. Erstmalig wurde dies mittels eines Binnenschiffes gemacht, organisiert und vermittelt durch die BonVent UG. Dieses Unternehmen betreut die Binnenschiffs-Sparte der Krebs Unternehmensgruppe. Gemeinsam mit den Unternehmen Bick & Letzel sowie der BeKor GmbH sollten die dazu notwendigen Arbeiten durchgeführt werden.

Rund 1900 m² Fläche mussten von einer asbesthaltigen Teerepoxibeschichtung befreit werden. Diese Arbeiten standen unter strengsten Umweltvorgaben und gemeinsam wurde nach einem Weg gesucht, zum Beispiel lange Wegstrecken der Schläuche (anfällig für Havarien wie Schlauchplatzer) zu vermeiden und damit das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren. Die Idee entstand, das gesamte Strahlequipment mittels eines Binnenschiffes direkt an das Wehr zu verbringen. Es galt daher, ein geeignetes Schiff für diese Arbeit zu finden und zum Einsatz zu bringen.

Diese Aufgabe fiel der BonVent UG zu, die ein solches Schiff charterte, die MS „Piraat“. Die firmeneigene „Hildegard Krebs“ konnte nicht genutzt werden, weil das geplante Löschen in Mannheim nicht rechtzeitig durchgeführt werden konnte. Das MS „Piraat“ war allerdings mehr als eine Notlösung, im Gegenteil, die Offenheit für Neues beim niederländischen Eigner und Schiffsführer war für die Arbeit insgesamt sehr förderlich und wurde von allen Beteiligten als sehr angenehm empfunden. Die Arbeiten selbst mussten mehrfach unterbrochen werden, weil starkes Hochwasser ein Verbleiben des Schiffes am Stauwehr unmöglich machte und die Arbeit unserer Leute nicht verantwortbar war.

Das gesamte Equipment wurde in Mannheim am Schwerlastladeplatz „Goliath“ ins Schiff geladen ebenso der gesamte benötigte Dieselkraftstoff für die Kompressoren und Generatoren. So beladen traf das MS „Piraat“ dann am 24.11.2017 vor Ort in Breisach ein.

Unterbrochen durch die Weihnachtstage und Neujahr wurden die Arbeiten dann komplikationslos erfolgreich umgesetzt. Den beteiligten Mitarbeitern unserer Firma gilt dafür großer Dank, koordiniert durch Herr Tholen aus Hamburg.

Im Ergebnis ist festzuhalten, das dieser Lösungsansatz „Binnenschiff als Plattform für Korrosionsschutzarbeiten an Stauwehren“ genau richtig war. Eine höchstmögliche Flexibilität, Sicherheitsaspekte und das Handling sprechen eine eindeutige Sprache! Das hat sich in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung herumgesprochen, der erste Folgeauftrag am Neckar ist schon in der Umsetzung. Auch hier wird die Robert Krebs GmbH mit der BonVent UG als Partner durch den Einsatz eines Binnenschiffes die günstigsten Voraussetzungen für die Durchführung der Arbeiten am Stauwehr in Neckarzimmern schaffen und erfolgreich umsetzen.

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